Harry Rowohlt, geboren am 27.3.1945 in Hamburg,
lebt in Hamburg-Eppendorf. Der Sohn des Rowohlt-Verlagsgründers
Ernst Rowohlt hat sich als Übersetzer (über 100 Titel),
spitzzüngiger Zeit-Kolumnist und Gelegenheitsschauspieler (der
Penner in der "Lindenstraße") einen Namen gemacht
Sein Ruhm als Übersetzer begründet sich in Rowohlts Nachdichtungen,
die vergnügt und verwegen manchmal noch witziger sind das Original.
1999 erhielt er denn auch den begehrten Johann-Heinrich-Voß-Übersetzer-Preis
der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Vom Übersetzer erschienen u.a.:A.A. Milne: "Pu der Bär"
(dtv, 1997), "Das große Flann-O'Brien-Buch" (Sonderausgabe,
Zürich 1996) Vom Autor erschienen u.a.: "Pooh's Corner.
Kolumnen, Berichte, Filmkritiken" (Gesammelte Werke II, Zürich
1997) sowie zahlreiche Hörbücher und CDs. Über den
Autor erschien zuletzt: "In Schlucken zwei Spechte" (zusammen
mit Ralf Sotscheck, Edition Tiamat, 2002).
Rowohlt liest neben eigenen Texten ("Pooh's Corner") aus
"Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt, "Raufgefallen"
von Shel Silverstein, David Sedaris' "ekelerregende Hundegedichte"
(unveröffentlicht) und aus seiner Übertragung ins Hamburgerische
von "Erna, der Baum nadelt" (von Robert Gernhardt, Bernd
Eilert und Peter Knorr).
"Keiner hierzulande, der ihm in der Dreieinigkeit von Brillanz,
Schrulligkeit und Sprachvermögen gleichkäme."
Die Welt, April 98
"Um 20.15 Uhr fingen wir an und um 23.30 Uhr saßen
sie immer noch links und rechts von mir und sangen mit geschlossenen
Augen irische Lieder. Sonderbarerweise war das Publikum auch noch
anwesend. Wenn ich nicht mit einem anmutigen Zusammenbruch gedroht
hätte, wären wir vermutlich jetzt noch da. Dies nur zu
Ihrer Information, falls Sie sich für den späteren Abend
noch etwas vorgenommen haben. Das können Sie jetzt gleich canceln."
Fanny Müller über eine gemeinsame Lesung mit Harry Rowohlt
und Wiglaf Droste im Falter, 29.3.96
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