| Nachtgesänge eines Krapfens - das sind
Loge über den lauf der dinge: Epiloge, Monologe, Dialoge, Analoge,
Kataloge - logisch. An Festtagen gab's immer Karpfen, danach Krapfen
- mit Gräten und Pflaumenmus. Man spricht nicht mit vollem Mund
über Liebe und Verkehr, Küche und Keller, Urlaub und Kunst,
Äußeres und Innerei, Gefühl und Dübel und den
letzten Dingen. Texte von Morgenstern, Abendrot, Gernhardt, Bernhard,
Hildesheimer, Hannover, Heine, Steine, Tucholsky, Rosdolsky, Polt,
Gold u.a. - Post scriptum: Wissen sie überhaupt, was ein Krapfen
ist ? |