Ingomar von Kieseritzky    
Mittwoch, 13. März 2002, um 20 Uhr
Ingomar von Kieseritzky
 
»Da kann man nichts machen«
   
Ort: Caricatura Galerie für Komische Kunst
  Bahnhofsplatz 1 - 34117 Kassel
Info: info@caricatura.de
  www.brueckner-kuehner.de
Karten:   Reservierung und VVK in der Caricatura
   

»Wer kennt Kieseritzkys Systeme, das Lappinische Dilemma, die Premmsche Ethik, die Nesseldykesche Versenkungsgymnastik«, so fragte Ludwig Harig in seiner Lobrede anlässlich der Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor 1999 an Ingomar von Kieseritzky. »Es kennen sie viele, doch immer zu wenige«, hätte man zu antworten und vielleicht gar »Da kann man nichts machen. « Kann man aber doch, wenn man dem Autor nämlich in seiner Lesung aus seinem neuesten Roman lauscht und seinen so komischen wie grotesken Spielen mit der Sprache als Mittel des Denkens und Erzählens folgt. Sicher wird man dann zur gleichen Überzeugung gelangen wie Eberhard Falcke in der Süddeutschen Zeitung, dass Ingomar Kieseritzky nämlich »gewiss zu den wenigen großen Humoristen, die wir hierzulande haben«, gehört.

Ingomar von Kieseritzky wurde 1944 in Dresden geboren. Er arbeitete zunächst am Goetheanum bei Basel als Requisiteur und war dann mehre Jahre Buchhändler in Berlin und Göttingen. Seit 1971 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Berlin. Zu seinem Werk gehören zahlreiche Romane und Hörspiele, darunter: »Ossip und Sobolev oder Die Melancholie« (1968), »Liebe-Paare. Expertengespräche« (1973), »Trägheit oder Szenen aus der Vita Activa« (1981), »Obsession. Ein Liebefall« (1984), »Das Buch der Desaster« (1988), »Der Frauenplan« (1991), »Der Sinnstift. Hörspiele« (1993), »Unter Tanten und andere Stilleben« (1996), »Kleiner Reiseführer ins Nichts« (1999). Der Roman »Da kann man nichts machen« erschien 2001 im C.H. Beck-Verlag.

Zurück


Startseite