| Das Frühjahrsprogramm 2002 der von
Stiftung Brückner-Kühner und Caricatura veranstaltete Lesereihe
"Komische Literatur" stellt diesmal vier Schriftsteller
sehr unterschiedlichen Zuschnitts vor: Friedhelm Kändler, Ingomar
von Kieseritzky, Doris Lerche und Gerhard Henschel.
Den Anfang macht Friedhelm Kändler, Autor und Kabarettist
aus Hannover. Der Gründer des WoWo (als Frage auf die Antwort
des Dada) bringt der Grimmstadt Kassel eine Hommage mit seiner "Märchenstunde":
Kändler hat Poeme, Monologe und absurde Sprachspiele zu einem
Reigen hintergründig böser, darum sehr liebenswerter Mitteilungen
über Schlecht und Recht geflochten. Kändlers Texte sind
Sprachartistik, seine Lesungen Spektakel: "Die Vorstellung
des Dichters trifft auf den Körper der Sprache", urteilte
seltsam die "taz".
Friedhelm Kändler, 1950 in Hannover geboren, arbeitet als
Schriftsteller, Auftrittskünstler und Regisseur. Seine Veröffentlichungen
erscheinen im Revonnah-Verlag, u.a.: "Es klingelt. Ein absurd-groteskes
Ehespiel" (1989), "WoWo" (1991), "Franz. Ein
Episodenspiel" (1995), "WoZwo" (1996), "Liaison.
12 Chaçons" (1996), "Frau des Dracula. Schauspiel"
(1997), "Kröhlmann. Ein Gedicht in 21 Kapiteln" (1998),
"WoWo - Jagt Dr. Ey" (1999) "Wildkind. Ein Fortsetzungsmärchen
in vielen Heften" (erscheint alle zwei Monate). Im Frühjahr
2002 kommt die CD "Dornröschen" heraus.«.
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