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Wer Peter Hacks nicht mehr oder noch nicht kennt, kann ihn nun auf eine besonders schöne Weise kennenlernen. Wiglaf Droste wird Stücke von Hacks vortragen, die Sie in dieser Form noch nicht gehört haben; Prosa, Gedichte, Anekdoten und Couplets sowie seinen Essay über Peter Hacks: »Es gibt kein Recht auf Heiterkeitsverzicht«. Im zweiten Teil der Lesung wird er uns u.a. mit Texten aus der Trilogie „Wurst“, „Weihnachten“, „Wein“ (DuMont) den Mund wässrig reden.
PETER HACKS, geboren am 21. März 1928, wird zu den größten Dichtern deutscher Sprache gezählt. Nach seinem Tod am 28. August 2003 würdigte die Süddeutsche Zeitung seinen »lichten, heiteren Ton, dem die gesamte deutsche Nachkriegsliteratur nichts Vergleichbares zur Seite zu stellen hat«. Robert Gernhardt verehrte ihn, die FAZ sah ihn als »Dichterfürsten und Marxisten von Sanssouci«.
WIGLAF DROSTE, 1961 geboren, Schriftsteller, Vorleser, Sänger. Gemeinsam mit F.W. Bernstein, Rayk Wieland und Ernst-Ludwig Petrowsky (Musik) veröffentlichte er die Hacks-CD „Der Bär auf dem Försterball“ (Eulenspiegel 2004), mit dem Spardosen-Terzett vertonte er Liebeslieder von Hacks: „Seit du dabist auf der Welt“ (Kein & Aber 2008). |