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Im Mai hat Bernd Gieseking Thomas C. Breuer und Ruth Schiffer zu Gast. Beide sind Kabarettisten und Autoren und darüber hinaus durch ihre zahlreichen Arbeiten für den Hörfunk bekannt.
Thomas C. Breuer ist mit „Sekt in der Wasserleitung“, seinem Frühwerk „Säntimäntls Reise“ und anderen Veröffentlichungen auch erfolgreicher Buchautor. Mittlerweile sind von ihm 23 Titel erschienen.
Breuer ist weniger ein Grenzgänger des Kabaretts als vielmehr ein Allrounder. Als Schriftsteller veröffentlicht er Romane, als Moderator ist er Gastgeber in Radiosendungen, als Kabarettist bereist er mit seinen bislang sieben satirisch-literarischen Programmen Deutschland, die Schweiz, Nordamerika und Kanada. Als Autor schreibt und produziert er ebenso Radio-Features für WDR, SWR und den Hessischen Rundfunk, gern mit Aspekten seiner unzähligen Amerika-Reisen, einer geradezu zweiten Heimat. Obendrein ist er ein großer Kenner der amerikanischen und englischen Singer-Songwriter-Szene - begann selber als Mundharmonika-Spieler in der Bluesszene - und stellt auch sie immer wieder in Features vor.
Thomas C. Breuer, der 1953 in Eisenach geboren wurde, lebt „Meanweil in Rottwhile“, und natürlich sind für ihn als passionierten Reiseschriftsteller auch seine jeweiligen Heimatorte wie das beschauliche Heidelberg oder die einzelnen Tourneestationen Orte für Satire und bissig kämpferische Töne. Mehr über den „seriously funny guy“, wie ihn die Perspectives in Ottawa betitelte, unter: www.tc-world.com
Ruth Schiffer , gebürtige Kölnerin, ist die eine Hälfte des Kabarettduos Schiffer/Beckmann, die mit besonders „männerfreundlichen“ Texten für Furore sorgen und aktuell mit ihrem neuen Programm „Ganz bei Trost“ die Bühnen erobern (www.schiffer-beckmann.de).
Die gelernte Schauspielerin war nach Engagements in Hamburg, Bern, Osnabrück und Pforzheim 4 Jahre lang Ensemble-Mitglied des Düsseldorfer Kommödchens. Immer wieder ist sie in Bühnen- und Radioproduktionen des WDR zu hören, als Sprecherin, Sängerin und Moderatorin (SpielArt, WDR 5). Als großartige Interpretin klassischer Kabaretttexte glänzte sie in „Wir haben ja den Kopf noch fest auf dem Hals“, Kabarett der Stunde Null, einer WDR Produktion für die Reihe „Streng öffentlich“.
Inzwischen lebt sie zeitweise auf einem Weingut in Alf/Mosel und kreiert dort auch mal so großartige Namen wie „Riesecco“ für einen wunderbaren Tropfen aus dem Hause Stein. Dort, oberhalb einer Moselschleife, entsteht „Selbstgelesenes“, Texte und Gedichte, Betrachtungen und Bespiegelungen. Texte zwischen harter satirischer Betrachtung und zarter Melancholie.
Durch den Abend führt Bernd Gieseking und wird seine Gäste befragen zur Wechselwirkung zwischen Satire und dem Wohnen und Leben in der Provinz, zum Lesen, Wein lesen und Wein trinken, zur Veränderung in der Bühnen- und Radiolandschaft, zu Leidenschaften und Liegenschaften. Inspiriert durch Breuers Reiseerzählungen wird Gieseking seinen Vietnam-Urlaub literarisch „reflektieren“, er wird reden über das Deutsch-Sein an anderen Orten, Fremdes in der Heimat und Heimat in der Fremde. www.bernd-gieseking.de
Ein an- und aufregender Literaturcocktail.
Auf Giesekings Gästeliste für September und November stehen außerdem:
Wendelin Haverkamp,
Kirsten Fuchs, Heinrich Pachl und Spider.
(ohne Gewähr)
Die nächsten Termine in 2006 sind:
Mittwoch, 13. September, 20 Uhr
Mittwoch, 1. November, 20 Uhr
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