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Drei wilde, grimmige Räuber überfallen Nacht für
Nacht die Kutschen im finsteren Wald und rauben die Reisenden aus.
Aber eines Nachts finden sie nur das Waisenkind Tiffany in der Kutsche.
So nehmen sie statt Schmuck und Geld das Mädchen mit in ihre
Höhle. Für Tiffany sieht das alles nach einem herrlichen
Abenteuer aus, und sie läßt sich gerne rauben. Das
gewohnte Leben der Räuber in der Höhle gerät
jedoch bald völlig durcheinander. Das Mädchen möchte
spielen, toben, träumen und umsorgt werden - alles Bedürfnisse,
die den Räubern fremd sind. Es kommt zu heftigen Streitereien;
Zuneigung und Ablehnung wechseln sich ab, bis das Kind und die drei
"neuen Väter" einen Weg zueinander finden.
"... Marianne Schoppan spielte mit viel Einfühlungsvermögen
und das gesamte Theater mit Puppen und Bühne war wirklich eine
Augenweide. Die Vorlage von Tomi Ungerer, dem elsässischen
Künstler, wurde mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Das Kasseler
Puppentheater überzeugte mit seinem unspektakulären und
unaufdringlichen Spiel. Kinder müssen nicht mit immer mehr
und immer aufwendigeren Reizen überflutet werden. Die Aufmerksamkeit
bei den Kleinen war groß, sie spielten und fühlten richtig
mit - auch ohne grelle Lichtblitze und schräge Geräusche
..." Schwetzinger Zeitung
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