Dienstag, 21. September 2004 um 20 Uhr  
Jess Jochimsen liest:
»Flaschendrehen«
oder: der Tag, an dem ich Nena zersägte
   
Ort: CARICATURA, Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof
  Bahnhofsplatz 1 - 34117 Kassel
Info: info@caricatura.de und 0561-776499
Zusatz: Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Brückner-Kühner statt.



"Die Pubertät war die Zeit, in der die Eltern anfingen, schwierig zu werden. Und heute - fünfzehn Jahre später - ist es auch nicht viel besser." In seinem Buch (dtv) verhandelt Jess Jochimsen die merkwürdigen Probleme der twenty-goes-thirties. Seine Geschichten spielen im Niemandsland zwischen angehender Spießigkeit und Rock'n'Roll, irgendwo zwischen Kinderkriegen und nicht erwachsen werden wollen.
Jess Jochimsen ist 32. Er hat zwei Bücher geschrieben, einen Sohn gezeugt und ein Haus gemietet. In Freiburg. Ansonsten geht es ihm gut. Um Geld zu verdienen, spielt er verschiedene Kabarettprogramme auf deutschsprachigen Bühnen. Daneben schreibt er regelmäßig Kolumnen und andere Texte in verschiedene Zeitungen hinein. Ein besonderes Faible hat Jess Jochimsen für schöne Wörter. "Klippschliefer" ist so ein Wort. Oder auch "Meuchelpuffer". Letzteres mag er besonders, obwohl es faschistischen Ursprungs ist. Dafür schämt er sich. Bis auf Weiteres ist Jess Jochimsen gerne glücklich.

Zahlreiche Auftritte in Funk & Fernsehen, u.a. beim "Pro7 Quatsch-Comedy-Club" und "ARD Scheibenwischer".

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