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"Die Pubertät war die Zeit, in der die Eltern anfingen,
schwierig zu werden. Und heute - fünfzehn Jahre später
- ist es auch nicht viel besser." In seinem Buch (dtv) verhandelt
Jess Jochimsen die merkwürdigen Probleme der twenty-goes-thirties.
Seine Geschichten spielen im Niemandsland zwischen angehender Spießigkeit
und Rock'n'Roll, irgendwo zwischen Kinderkriegen und nicht erwachsen
werden wollen.
Jess Jochimsen ist 32. Er hat zwei Bücher geschrieben, einen
Sohn gezeugt und ein Haus gemietet. In Freiburg. Ansonsten geht
es ihm gut. Um Geld zu verdienen, spielt er verschiedene Kabarettprogramme
auf deutschsprachigen Bühnen. Daneben schreibt er regelmäßig
Kolumnen und andere Texte in verschiedene Zeitungen hinein. Ein
besonderes Faible hat Jess Jochimsen für schöne Wörter.
"Klippschliefer" ist so ein Wort. Oder auch "Meuchelpuffer".
Letzteres mag er besonders, obwohl es faschistischen Ursprungs ist.
Dafür schämt er sich. Bis auf Weiteres ist Jess Jochimsen
gerne glücklich.
Zahlreiche Auftritte in Funk & Fernsehen, u.a. beim "Pro7
Quatsch-Comedy-Club" und "ARD Scheibenwischer".
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