20./ 21./ 22./ 23. Dezember 2006, 20 Uhr
2./ 3./ 4./ 5./ 6. Januar 2007, 20 Uhr
Bernd Gieseking
 
AB DAFÜR! – Der satirische Jahresrückblick 2006
 
Ort: CARICATURA Galerie für Komische Kunst
  Bahnhofsplatz 1 - 34117 Kassel
Info: info@caricatura.de
Karten: Reservierung und VVK in der Caricatura, Tel. 776499
Eintritt 15,- € / vvk 12,50 €
Ermäßigt 12,50 €/ vvk 10,- €


Giesekings Jahresrückblick ist mittlerweile ein Klassiker, im dreizehnten Jahr mit über 50 Tourneeterminen. Freuen Sie sich wieder auf eine rasante Achterbahnfahrt durch die letzten zwölf Monate mit Satire Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn.

In diesem Jahr ergab eine Untersuchung: Arbeitslose sterben früher. Das ist gut, konstatiert Gieseking, denn dann gibt es bald gar keine Arbeitslosigkeit mehr. Die ist dann ausgestorben. Wie der Neandertaler. Und der wurde in diesem Jahr 150 und so alt wird kein Mensch! Überhaupt macht Gieseking sich Gedanken über das Überleben der Arten ganz speziell am Beispiel seines Kühlschranks.

2006 war ein hartes Jahr. Wir haben jede Menge verloren. Die Bundesregierung ihre guten Noten und wir alle ein wichtiges Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Worum ging es bei der WM überhaupt? Gieseking dichtet: „Die Fifa kauft sich von dem Reibach – für jeden Vorstand einen Maybach!“

Aber wir haben uns während der WM reicher gefühlt, so um die 500 Euro je Monat. Und jetzt ist Klinsmann mit diesem ganzen Geld nach Amerika. Kein Wunder, dass der weg ist. Und Gieseking fragt: Hätten wirklich alle Fußballnationalspieler den Einbürgerungstest bestanden?

Der Bär Bruno wurde ohne Einbürgerungstest erschossen, dabei war er doch nur zu Besuch bei Freunden.

Zu Grass’ Romanveröffentlichung „Beim Häuten der Zwiebel“ hat Gieseking das echte Tagebuch dieser Zwiebel gefunden.

Rumsfeld und Stoiber lässt Gieseking um die besten Zitate des Jahres wetteifern. Mit „Die Dinge, die wir nicht wissen - wir wissen sie nicht!“ liegt Rumsfeld da schon gut im Rennen.

In Berlin wurde eine Oper abgesetzt aus Angst vor Anschlägen aus radikal-islamistischen Kreisen und Gieseking fragt sich: „Der Islamist geht in die Oper?“

Auch am Stammtisch seiner Lieblingskneipe „Fischlounge“ diskutiert er über den Nahen Osten und ist irritiert, warum ausgerechnet die Bundesmarine ins Libanesisch-israelische Krisengebiet geschickt werden sollte. Glaubt die Bundesregierung, der Israeli schwimmt nicht soweit raus?

An diese Bundesregierung hat Gieseking eine klare Forderung: Jeder sollte was von dem verstehen, worüber er spricht. Wer Gesetzte zum Arbeitsmarkt verabschiedet, sollte schon mal gearbeitet haben. Und wer Hartz IV – Regelungen verabschiedet, sollte schon mal arm gewesen sein.

Politik und Gesellschaft, die elektronischen Medien und die Tagespresse geben immer wieder Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Gereimt, geschüttelt und gerührt. Gieseking legt den Spülgang ein. Mal böse, mal verschmitzt. Politik zwischen Barzahlung und Blamagen, Persönliches und Persönlichstes, Tagebuchaufzeichnungen, Kurzmeldungen und der tägliche Irrsinn werden von Gieseking noch einmal in atemberaubendem Tempo in Erinnerung gebracht.

Ein Jahresrückblick von A (wie Arbeit, Arten, Armut und arbeitslos) bis Z (wie Zwiebel und Zivilisation), über die Zeit zwischen Januar und Dezember 2006.

Alle Infos und weitere Termine: www.bernd-gieseking.de

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