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Passend auf
dem Weg zum Weihnachtsfest zeigt die Caricatura Schönes und
Absurdes, nach einer originellen Idee des Schweizer Künstlers
Ursus Wehrli. Sein Hobby heißt »Kunst aufräumen«.
Seit Jahren beschäftigt er sich mit - vorwiegend abstrakter
- Kunst und kam zu dem Schluss, dass Künstler einfach oftmals
nicht wissen, wohin mit all den Farben und Formen. In einer ersten
Buchveröffentlichung macht Wehrli reinen Tisch mit bekannten
Kunstwerken von Klee, Mondrian, Picasso oder Jawlenski, sie wurden
von ihm neu geordnet, d.h. aufgeräumt. In einem zweiten Band,
der in diesem Jahr zur Frankfurter Buchmesse präsentiert wurde,
zeigt er unter anderem, dass auch knurrende lichtensteinsche Hunde,
Seurats
pointillierte Damen, rennende Picasso-Strauße oder Klees Durchhaltegemälde
in (eine) Ordnung gebracht werden können.
Dabei entstanden
platzsparende und übersichtliche neue Kunstwerke, die sich
in Originalität und Ästhetik durchaus mit ihren »unordentlichen«Vorbildern
messen können. »Kunst aufräumen« ist für
Kunstliebhaber, Kunsthasser, Ästheten - und die einzig richtige
Therapie für verzweifelte Kunstkritiker, es ist die verspielt-absurde
Lösung, wenigstens dort Klarheit zu schaffen, wo es am wenigsten
Sinn macht.
Aus dem Vorwort
von Albrecht Götz von Olenhusen, Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht
und öffentlich beglaubigter Kunstprüfer:
»Diese Neuformierung der Kunst bringt also nicht etwa, wie
dies kritische Theoretiker nach Art eines Theodor W. Adorno gemeint
haben, Chaos in diese Ordnung, sondern gerade umgekehrt,
so dass sich eine ästhetische Gesamtwirkung entfaltet, die
dem Beschauer das beruhigende Gefühl vermittelt, dass die gesellschaftliche
Funktion von Kunst nicht mehr auf Abschreckung, Schocks und sonstige
negative psychische Effekte der angewandten Chaostheorie reduziert
wird.«
Ursus Wehrli,
Jahrgang 1969, ist Linkshänder, Querdenker und gelernter Typograf.
Seit 15 Jahren tourt er zusammen mit Nadja Sieger als Komikerduo
Ursus & Nadeschkin zwischen Wattwil, Basel, Berlin und New York
und wurde in dieser Konstellation mehrfach ausgezeichnet -zu letzt
mit dem »New York Comedy Award«, dem »Salzburger
Stier« und dem »Deutschen Kleinkunstpreis«. Er
lebt als Komiker, Kabarettist und freischaffender Künstler
in Zürich. Auf die Idee Kunst aufzuräumen, kam er, als
er eines Morgens beim Brötchenholen vom Winteranfang überrascht
wurde und an den Ohren fror.
»Kunst aufräumen« begeisterte in Form eines kurzen
Live-Aufräumens bereits ein großes Publikum in den Programmen
von Ursus & Nadeschkin, in der »Harald-Schmidt-Show«.
Pressestimmen
»So sind
unsere Künstler. Die Schmutzfinken der Nation. Es ist an der
Zeit, dass ihnen mal jemand beibringt, wie man sauber macht. Es
ist so einfach, seine Leinwand blitzblank aufgeräumt zu hinterlassen.
Man muss es nur wollen.« Süddeutsche Zeitung
»Genialer
Einfall eines ordentlichen Schweizers.« Die Welt
Die Bücher
zur Ausstellung beim Verlag Kein & Aber:
»Kunst
aufräumen«
Vorwort von Albrecht Götz von Olenhusen
durchgehend 4-farbig, gebunden, 48 Seiten, Format 27 x 21 cm,
ISBN: 3-0369-5200-4, 14.90 €
»Noch
mehr Kunst aufräumen«
durchgehend 4-farbig, gebunden, 48 Seiten, Format 27 x 21 cm,
ISBN: 3-0369-5223-3, 14.90 €
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