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Sie
findet leider am falschen Ort statt; die Ausstellung mit großformatigen
"animalischen" Werken des Münchener Künstlers
Rudi Hurzlmeier. Denn so sehr es Inka Bachmann und Martin Sonntag
von der "Caricatura" im Kulturbahnhof auch zu gönnen
ist: wesentlich besser wären so reizvolle Werke wie Hurzlmeiers
"Schneegans vor Pearl Harbour" oder sein "Wald ohne
Wiedehopf" dich allemal in der Neuen Galerie von Marianne Heinz
untergebracht. Die damit auch unter Beweis stellen könnte,
daß sie in Punkto Gegenwartskunst nicht nur den zumeist von
Galeristen ausgeheckten Modeströmungen hinterherhechtet. Und
das Beste: Hurzlmeiers in einer Bandbreite von Velasquez über
Ruben bis zu Magritte gemalten Werke sind nicht nur wunderschön
und - wenn auch hintersinnig - verständlich, sondern sogar
bezahlbar. Da würde der Jahres-Etat dann für weit, weit
mehr als den üblichen einen, bescheidenen Ankauf reichen -
etwa von so abstrakten Farbspachtlern wie Pierre Soulage. Und Bilder
wie "Die Rückkehr des Einhorns" wären zudem
ein Garant für die Rückkehr der dort immer spärlicher
gesichteten Besucher.
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