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Klappentext:
Leichthin über
Witzbilder lachen, ist das eine - ein anderes und ungleich komplizierter
ist die Frage nach dem Warum. Worauf der schlichte Scherzkeks ebenso
lange warten mußte wie der anspruchsvolle Verehrer differenzierten
Esprits, ist jetzt da: Hurzlmeiers endgültiges Standardwerk
zum Lächerlichen an komischen Zeichnungen. Kompetent und gründlich,
aber stets im ansprechenden Plauderton beleuchtet der Autor Anhöhen
und Abgründe seiner umfänglichen Materie. Nichts bleibt
ungeklärt, sei's der Sympathiewert der Ente als Witzprotagonist,
sei's das Wienerliedsummen des Rindes in seinem Wahn oder die Unfähigkeit
des Tieres zu abstraktem Denken überhaupt. Hurzlmeier assoziiert
und parallelisiert, daß es eine Pracht ist; von verschütteten
Kindheitserinnerungen berichtet er und von verschütteter Milch:
"Man kann sich an ihrem Rinnsal erfreuen, aber keinen Pudding
mehr davon kochen." Auch scheut er sich nicht vor den Herausforderungen,
die aktuelle Themen Tag für Tag und ohne End' an den verantwortungsvollen
Zeichner stellen. Gewissenhaft widmet er sich dem Wesen politischer
Porträtkarikatur und ihrer mannigfachen Fallstricke, schonungslos
bekennt er eigene Fehltritte. In Wort und Bild führt Hurzlmeier
heran ans Metaphysische, expliziert die optische Täuschung
und verblüfft mit flirrenden Vexierbildern. Immer wieder gelingt
ihm das schier Unglaubliche: mit seinen eigenen Bildern bringt er
uns zum Lachen und in seinen Texten sagt er uns, warum. Kurz, Hurzlmeier
trifft mit seinem scharfsinnigen und polyästhetischen Kompendium
den Nagel auf den Punkt und stellt sich und uns aufs Neue stets
die letztlich wichtigste aller Fragen: Was soll da dran lustig sein?
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