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Mit
der Ausstellung "Think positive" des österreichischen
Karikaturisten Gerhard Haderer hat die Caricatura ihren ersten großen
Wurf in diesem Jahr realisiert. Haderer, der nach abenteuerlichen
Odysseen im europäischen Berufsleben (Gott sei Dank) zu Zeichenstift
und kritischem Zeitgeist-Blick fand, "lebt vergnügter",
seit er aus der Werbung und Gebrauchsgrafik ausstieg und sich hin
zum anspruchsvollen Cartoon orientierte. Haderer zeichnet nicht
bloß lustige Typen, er erzählt Geschichten. Haderer ist
Österreicher. Vielleicht ist das eine Erklärung für
seinen Scharfsinn, seinen detailverliebten Blick, seinen Charme.
Über
Realsatire:
"WIR
HABEN SCHON ÖFTER GEPLANT; DIES UND DAS ZEICHNERISCH ZU REALISIEREN
- ABER BONN WAR SCHNELLER."
Rolf Dieckmann (Ressortleiter Humor beim "Stern") unisono
mit Gerhard Haderer.
Über
Response:
"BEVORZUGTE
OBJEKTE FÜR MICH SIND KLERUS UND JÄGER: ABER SELBST VON
DENEN BEKOMME ICH POSITIVE RESONANZ."
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