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»Meine
Zeichnungen haben dieselbe Dramaturgie wie ein erfolgreicher Film«,
meint Burkhard Fritsche, hinter dessen Fassade man derartige psychische
Abgründe nie und nimmer vermuten würde, »da läuft
auch nichts ohne Sex und ohne Tote«. Also wird gemeuchelt
und gezotet auf Honka und Theresa Orlowsky komm raus - und dem Publikum
gefällt's. Burkhard Fritsches armselige Typen mit den obligatorischen
langen Nasen und en spindeldürren Ärmchen haben nach lange
zurückliegenden Gehversuchen in der Alternativpresse mittlerweile
Einzug gehalten in die seriösere Abteilung der bundesdeutschen
Journaille. DIE ZEIT und GEO, TITANIC und KOWALSKI, die gewerkschaftliche
Jugendzeitschrift RAN und das Hochschulmagazin UNICUM: Sie greifen
und griffen wie auch die SCHNÜSS und die BÄCKERZEITUNG
mehr oder minder regelmäßig auf Zeichnungen Fritsches
zurück.
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