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5.
Juli bis 8. September.1996 Eröffnung: Donnerstag, 4.Juli, 19.30
Uhr, Caricatura, Galerie für Komische Kunst, Bahnhofsplatz
1, 34117 Kassel
"Was
ist das für ein Welt, in die wir da treten? Eine phantastische
gewiß, aber doch auch eine vertraute", schreibt de Literaturwissenschaftler
Heiko Arntz über Eugen Egner. Seine surrealistisch anmutenden
Welten lassen sich am besten unter dem Begriff des magischen Naturalismus
fassen: die einzelnen Details sind allbekannt und entsprechen in
ihren äußeren Erscheinungsbild durchaus der Wirklichkeit,
aber ihr Zusammentreffen in ein und demselben Bild führt zu
wild blühenden Schöpfungen der Phantasie. Egners magisch-naturalistische
und zumeist leuchtend farbige Zeichnungen künden von phantastischen
Welten - schier unerschöpflich ist ihr erzählerischer
und gestalterischer Einfallsreichtum. Veröffentlicht wurden
sie u.a. im Literaturmagazin Der Rabe, in den Satire-Zeitschriften
Kowalski, Titanic und Eulenspiegel sowie in zahlreichen Büchern
und Cartoons-Bänden. Die jetzige Ausstellung in der Caricatura
zeigt in Form einer Werkschau nicht nur die aktuellen Arbeiten,
sondern auch frühere Bilder des in Wuppertal lebenden Künstlers
und gibt so einen bislang einmaligen Überblick über das
Egnersche Oeuvre der vergangenen Jahre.
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