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"Meine
Cartoons haben nicht nur scheußliche Inhalte, sie sehen auch
schlimm aus!" Hier ahnt man zu Recht: Stephan Rürups Werke
sind alles andere als Mainstream. Schonungslos und zugleich liebevoll
erschafft der Titanic-Redakteur Stephan Rürup Monster, die
hinter Kellertüren und im Wandschrank lauern.
Seine Werke sind Reaktionen auf Gesehenes, Zeitgeschehen oder Beziehungsprobleme,
die er uns mit seinem unverwechselbaren Strich präsentiert.
Dabei beschränkt er sich in der Darstellung von Mensch und
Tier oft auf wenige, übertriebene Merkmale der Physiognomie,
die seine Figuren mal außerordentlich großmäulig,
mal hakenähnlich spitznäsig, mal ausladend fettbäuchig
erscheinen lassen - je nachdem, wie es der besondere Ausdruck der
emotionalen Befindlichkeit der Bezeichneten gebraucht.
Wort und Bild stehen bei Rürup gleichberechtigt nebeneinander.
Seine Zeichnungen bestechen durch Qualität, Ideenreichtum und
Phantasie. Der Text, meist in Form von Sprechblasen in seinen Cartoons,
ist vollwertiger Partner und liefert nicht selten die Schlusspointe.
Allesamt sind seine Werke "scharfsinnige Analysen, Botschaften
und moralische Instanzen, die mit Witz und Ironie Menschen, Zeit
und Umwelt auf Herz und Nieren testen". MediumMagazin
Die Caricatura
zeigt in der Ausstellung einen Querschnitt von Rürups komischem
Schaffen: Von der Bleistiftzeichnung, die gleich einer ironischen
Randnotiz seiner Alltagsbeobachtung wirkt, bis hin zu bunt schriller
Malerei zum Kunstverständnis.
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