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Die
schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche"
- ein Zweizeiler, mit dem sich der Zeichner und Dichter F.W. Bernstein
alias Fritz Weigle schon vor Jahrzehnten in den ,Olymp der modernen
Klassiker' schrieb. Noch Jahre bevor er 1984 Deutschlands erster
Professor für Karikatur und Bildgeschichte wurde, bis 1999
an der Berliner Hochschule der Künste lehrend.
Zuvor hatte
Weigle auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen in Kassel gesammelt,
wo er Anfang der 80er Jahre ein Karikatur-Seminar an der HbK gab
- dabei in die Fußstapfen seines alten Freundes und ,pardon'-Kollegen
F.K. Waechter tretend, der noch vor ihm in Kassel ,gast-lehrte'.
Nur der ,Dritte im Bunde' aus alten ,pardon'-Zeiten - jener legendären,
von 1962 bis 1982 erschienenen satirischen Zeitschrift, in der die
drei vor allem mit ihrer Serie ,Welt im Spiegel' (Wims) bekannt
wurden - lehrte bislang noch immer nicht in Kassel: der Maler, Zeichner
und Dichter Robert Gernhardt. Zumindest trafen Weigle und Gernhardt
jetzt wieder an der Fulda zusammen: bei der großen Komik-Tagung
,12 Stunden bis zur Ewigkeit' , zu der zahlreiche Satire-Experten
aus dem ganzen Bundesgebiet nach Kassel gekommen waren. Darunter
auch Gisela Vetter-Liebenow, die Leiterin des Hannoveraner Wilhelm-Busch-Museums,
zu dessen Schätzen u. a. die große Sammlung historischer
Karikaturen wie auch die Bibliothek zur Geschichte und Theorie der
Karikatur aus dem Besitz des weltbekannten britischen Zeichners
Ronald Searle gehört. Thomas Gsella, der heutige Kopf des ,pardon'-Nachfolgers
,Titanic' - einst von Weigle, Waechter und Gernhardt mitgegründet
- war ebenfalls mit von der Partie, eröffnete gemeinsam mit
Weigle in der ,Caricatura' die Ausstellung ,Schwarz auf Weiss'.
Die wurde von Ernst Volland zusammengestellt , dem Gründer
und Betreiber der weltweit einzigen Agentur für komische Fotos.
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