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Nehmen wir
Max Gutleut (Berliner Zitty) beim Wort: "... mit der Lektüre
wächst das Staunen über die Kunstfertigkeit, mit der hier
das Tresengeplauder und Kneipenparlando ins Schriftliche transponiert
wird, ohne dabei an Beweglichkeit und unberechenbarer Sprunghaftigkeit
zu verlieren. Kapielski verfügt über einern lupulingeschärften
Blick für Gestik und Interieur. So genügen oft wenige,
knapp skizzierte Details, um hochkomische, absurde Situationen vor
Augen zu führen. Vorangetriebenes wird alles von einer offenkundig
enormen Erzähl- und Fabulierlust und großem Spaß
an philosophischem Quatsch' oder scharfsinnigen Verdrehtheiten:
"Wenn Sport der Bruder der Arbeit ist, dann ist die Kunst die
Cousine der Arbeitslosigkeit."
Thomas Kapielski,
geb. 1951 in Berlin, lebt ebenda; studierte Geographie, Philosophie,
Musikwissenschaft und arbeitet als Künstler, Musiker, Fotograf,
Autor und Vortragsreisender. Zahlreiche Musik- und Aktionsauftritte,
Ausstellungen, Kataloge und Schallplatten, Hörspiele und Filme.
Publikationen (Auswahl): "Frische Hemden" (1987), "Aqua
Botulus. Roman". (1992), "Leid light'" (1993),
"Der Einzige und sein Offenbarungseid. Verlust der Mittel"
(1994), "Nach Einbruch der Nüchternheit. Werkkatalog 1979
bis 1996" (1996), "Davor kommt noch. Gottesbeweise IX-XIII"
(1998), "Danach war schon. Gottesbeweise I-VIII" (1999).

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