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Komische Literatur
Eine Lesereihe von Caricatura und Stiftung Brückner-Kühner
 
    Axel Hacke
    »Ich sag's euch jetzt zum letzten Mal«
   

Termin: Mittwoch, 22. November 2000, 20 Uhr

Ort: CARICATURA Galerie für
Komische Kunst KulturBahnhof

 

"Wenn alle verrückt sind, warum sollte man dann unbedingt normal bleiben?", eine Einsicht aus Axel Hackes erstem virtuosen Wurf von Zeitsatiren ("Nächte mit Bosch", 1991), die seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller bis heute leitet. Hacke berichtet aus dem zermürbenden, nervtötenden, wahnwitzigen, in jedem Fall aber ganz normalen Alltag, sei es als Vater ("Der kleine Erziehungsberater", 1992), als Tierfreund ("Hackes Tierleben", 1995) oder einfach nur als Mann ("Ich hab's euch immer schon gesagt. Mein Alltag als Mann"). - "Die Realität ist mindestens genauso wahnsinnig wie Axel Hackes Phantasie, nur meistens nicht so komisch. Es sei denn, Hacke hat sie aufgeschrieben", schreibt die Frankfurter Rundschau. In "Der kleine König Dezember" (1993) ist die Phantasie dann mit Hacke durchgegangen: Märchenhaftes zwischen Melancholie und Heiterkeit. Und auch in seinem neuesten Kolumnen-Buch ("Auf mich hört ja keiner", 2000) gelingt es Hacke wieder, den Widrigkeiten des täglichen Lebens nicht nur ihre komische Seite abzugewinnen, sondern auch ein paar Momente großen und kleinen Glücks

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren. Er arbeitet seit 1981 bei der Süddeutschen Zeitung, schreibt Streiflichter und eine wöchentliche Kolumne im SZ-Magazin. Seine Bücher sind im Antje Kunstmann Verlag erschienen. Er erhielt mehrfach Auszeichnungen (Joseph-Roth-Preis, Egon-Erwin-Kisch-Preis und Theodor-Wolff-Preis). Hackes Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.