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"Wenn
alle verrückt sind, warum sollte man dann unbedingt normal
bleiben?", eine Einsicht aus Axel Hackes erstem virtuosen Wurf
von Zeitsatiren ("Nächte mit Bosch", 1991), die seine
Arbeit als Journalist und Schriftsteller bis heute leitet. Hacke
berichtet aus dem zermürbenden, nervtötenden, wahnwitzigen,
in jedem Fall aber ganz normalen Alltag, sei es als Vater ("Der
kleine Erziehungsberater", 1992), als Tierfreund ("Hackes
Tierleben", 1995) oder einfach nur als Mann ("Ich hab's
euch immer schon gesagt. Mein Alltag als Mann"). - "Die
Realität ist mindestens genauso wahnsinnig wie Axel Hackes
Phantasie, nur meistens nicht so komisch. Es sei denn, Hacke hat
sie aufgeschrieben", schreibt die Frankfurter Rundschau. In
"Der kleine König Dezember" (1993) ist die Phantasie
dann mit Hacke durchgegangen: Märchenhaftes zwischen Melancholie
und Heiterkeit. Und auch in seinem neuesten Kolumnen-Buch ("Auf
mich hört ja keiner", 2000) gelingt es Hacke wieder, den
Widrigkeiten des täglichen Lebens nicht nur ihre komische Seite
abzugewinnen, sondern auch ein paar Momente großen und kleinen
Glücks
Axel Hacke
wurde 1956 in Braunschweig geboren. Er arbeitet seit 1981 bei der
Süddeutschen Zeitung, schreibt Streiflichter und eine wöchentliche
Kolumne im SZ-Magazin. Seine Bücher sind im Antje Kunstmann
Verlag erschienen. Er erhielt mehrfach Auszeichnungen (Joseph-Roth-Preis,
Egon-Erwin-Kisch-Preis und Theodor-Wolff-Preis). Hackes Texte wurden
in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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