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Ganz im
Zeichen des Ersten Kasseler Komik-Kolloquiums zum Thema "Haben
Frauen nichts zu lachen?" und zur großen Karikaturistinnen-Ausstellung,
wird mit Susanne Fischer die Lesereihe "Komische Literatur"
in der CARICATURA fortgeführt:
"Bedenklich frech", "Höchst vergnüglich",
"Köstlich" - so Werner Fuld in der Zeitschrift Die
Woche, Elke Heidenreich im WDR und Brigitte. Das
Lob gilt Susanne Fischers erstem Roman "Gefälschte Eltern"
(1998). Der Stern wird etwas ausführlicher: "Ihr Kerl
ist abgehauen. Das Fernsehen sendet nur Bildschirmschoner. Da läßt
Marianne den Kopf hängen und die Gedanken schweifen. Wie wäre
es, bei Tchibo einen Schnellrichter für Tassenverschmutzer
zu etablieren? Was passiert mit Leuten, deren Telefonnummern falsch
eingetragen wurden - fallen sie ins Datenloch? Und wie kuriert man
Höllenfieber? Susanne Fischers exquisite Spinnereien sind nur
was für ausgeruhte Köpfe."
Susanne Fischer
wurde 1960 in Hamburg geboren, studierte Literaturwissenschaft und
Politik und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die
Arno Schmidt-Stiftung tätig. 1995 erschien ihr Prosaband "Kauft
keine Frauen aus Bodenhaltung", 1996 "Stadt Land Mord.
Kriminelle Briefe nachgelassener Frauen" (mit Fanny Müller)
und 1998 "Versuch über die Sahnetorte. Nützliche
Kolumnen im zeitlosen Design". Die Autorin über die Autorin:
"Seit Mitte der 80er Jahre schreibt sie, weil sie nur sehr
schlecht singen kann und deswegen kein Popstar wurde, was ihr eigentlich
sehr am Herzen lag, obwohl ja auch ihre Eltern dagegen waren und
- Schwamm drüber. So kommt es, dass sie nicht in Berlin und
London lebt wie alle anderen Leute, sondern in Hohne bei Celle.
Dafür rächt sie sich, indem sie in ihrer taz-Kolumne über
das Landleben Gemeinheiten über ihre Nachbarn verbreitet, die
ihr seitdem keine Vorzugsmilch mehr verkaufen."

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