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Die Veranstaltung
sollte im Rahmen der rollenden Wanderausstellung "ZeitZug 1848
- für die Freiheit streiten" stattfinden. Seit Februar
1998 machte der ZeitZug in ausgesuchten deutschen Bahnhöfen
Station, vom 18. bis 27. Dezember im Kasseler KulturBahnhof. Anlaß
ist das 150jährige Jubiläum der Revolution von 1848/49.
Im Mittelpunkt der Ausstellung des ZeitZuges, stehen die politischen
und sozialen Ereignisse der Revolutionsjahre als Impuls für
einen gesellschaftlichen Umbruch, der sich im wesentlichen in zunehmender
Mobilität manifestierte.
Zur Veranstaltung
"Das war 'ne heiße Märzenzeit - trotz Regen, Schnee
und alledem, - nun aber, da es Blüten schneit, nun ist es kalt
trotz alledem!" In Liedern und Texten erinnern Sabine Wackernagel,
Gesang und Rezitation, und Hartmut Schmidt, Keyboard, an dieses
"Herrliche Jahr 1848", wie Karl August Varnhagen schrieb,
dieses Jahr der Revolutionen, die sich fast überall in Europa
so lange vorbereitet hatten, und die so schnell wieder erstickt
worden waren.
In den Liedern spiegeln sich alle Facetten des Aufbruchs und der
Hoffnung auf bessere Zeiten wider, sowie die Enttäuschung über
die jähe Niederlage. Spottverse über die Dummheit und
Trägheit der ewigen Untertanen sind in allen Variationen zu
hören:
"Deutschland nimm nur die Hüte der Könige ab,
das genügt ihm schon!
Der Deutsche macht in Güte und höflich die Revolution."
In den musikalischen
Arrangements von Hartmut Schmidt klingt es durchaus heutig und vertraut,
wenn Sabine Wackernagel singt:
"Bei einer guten Pfeif' Tabak und einem Glase Bier - politisieren
wir
Juja Juja, glücklich ist fürwahr ein Staat, der solche
Bürger hat!"

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