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1848 - 1998 150 Jahre Revolution in Deutschland,
Erinnerungen in Liedern und Texten an die Revolution 1848
 
    Sabine Wackernagel und Hartmut Schmidt
    »Brüder, so kann's nicht gehen!«
 

Termin: Montag, den 11. Januar 1999, 19.30 Uhr

Ort: CARICATURA Galerie für
Komische Kunst KulturBahnhof

 

Die Veranstaltung sollte im Rahmen der rollenden Wanderausstellung "ZeitZug 1848 - für die Freiheit streiten" stattfinden. Seit Februar 1998 machte der ZeitZug in ausgesuchten deutschen Bahnhöfen Station, vom 18. bis 27. Dezember im Kasseler KulturBahnhof. Anlaß ist das 150jährige Jubiläum der Revolution von 1848/49. Im Mittelpunkt der Ausstellung des ZeitZuges, stehen die politischen und sozialen Ereignisse der Revolutionsjahre als Impuls für einen gesellschaftlichen Umbruch, der sich im wesentlichen in zunehmender Mobilität manifestierte.

Zur Veranstaltung
"Das war 'ne heiße Märzenzeit - trotz Regen, Schnee und alledem, - nun aber, da es Blüten schneit, nun ist es kalt trotz alledem!" In Liedern und Texten erinnern Sabine Wackernagel, Gesang und Rezitation, und Hartmut Schmidt, Keyboard, an dieses "Herrliche Jahr 1848", wie Karl August Varnhagen schrieb, dieses Jahr der Revolutionen, die sich fast überall in Europa so lange vorbereitet hatten, und die so schnell wieder erstickt worden waren.
In den Liedern spiegeln sich alle Facetten des Aufbruchs und der Hoffnung auf bessere Zeiten wider, sowie die Enttäuschung über die jähe Niederlage. Spottverse über die Dummheit und Trägheit der ewigen Untertanen sind in allen Variationen zu hören:
"Deutschland nimm nur die Hüte der Könige ab,
das genügt ihm schon!
Der Deutsche macht in Güte und höflich die Revolution."

In den musikalischen Arrangements von Hartmut Schmidt klingt es durchaus heutig und vertraut, wenn Sabine Wackernagel singt:
"Bei einer guten Pfeif' Tabak und einem Glase Bier - politisieren wir
Juja Juja, glücklich ist fürwahr ein Staat, der solche Bürger hat!"