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Svende Merians
autobiographisch gefärbter Roman "Der Tod des Märchenprinzen",
1980 erschienen, ist seinerzeit in Windeseile zum Bestseller der
Alternatiszene avanciert.
Die Marathonistin der Beziehungs-diskussion hat mit ihrem Pamphlet
wahre Grabenkriege zwischen begeisterten und empörten FeministInnen,
bußfertigen Softies und hämischen Machos, enthusiastischen
und naserümpfenden Rezensenten ausgelöst. .
Die literarische
Abrechnung mit dem "ganz normalen Mann" ließ nicht
lange auf sich warten: "Ich war der Märchenprinz",
outete sich wenig später ein gewisser Arne Piewitz, hinter
dem, einem hartnäckig sich haltenden Gerücht zufolge,
kein Geringerer als Henning Venske stecken soll.
M. contra Arne, Merian contra Venske - ein erbitterter Fight ums
"richtige" Bewußtsein und, notabene, um die Gunst
des geneigten Lesers. Heute, fast zwanzig Jahre danach, stellen
sich die beiden Kontrahenten noch einmal dem Geschlechterclinch.
Ring frei zur letzten Runde! Gegenüber stehen sich M. alias
Hergard Engert (Schauspielerin am Staatstheater Kassel) und Arne
alias Reinhard Karger (Komponist und Musiker), der, wenn er nicht
gerade liest, den musikalischen Background der 70er Jahre heraufbeschwören
wird.
"Der Tod des Märchenprinzen" - eine Zitatencollage
mit Musik, zusammengestellt und einstudiert von Verena Joos.

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