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Die Zeit: "Und
wer das Leben allweil ernst nimmt, der darf den Kahl sich sparen..."
Vogue: "Ernst Kahl ist der böseste, klügste und verschrobenste
der Götter des neuen deutschen Humors."
Nun haben Ernst Kahl und Hardy Kayser, dieser zurückhaltende
Gitarrengigant, eine neue CD herausgebracht. Die Lieder darauf wollen
versöhnlich stimmen: "Auch wenn du dich vor dir selber
genierst/ tröste dich, du reinkarnierst..."
Die CD heißt "Der Cowboy weint".
Nach emphatisch begrüßten Auftritten im Hamburger Schauspielhaus
und in der Berliner Volksbühne nun endlich wieder einmal zu
Gast in Kassel: Ernst Kahl & Kayser mit neuen Liedern und Buenos
Dias. Ernst Kahl, von dem sämtliche Texte stammen, singt zur
Gitarre und zeigt dazu mittels Diaprojektion eigene Zeichnungen,
Bildergeschichten und krude Fotos. Hardy Kayser bedient die E-Gitarre
auf das Vortrefflichste.
Kommt alle, die Ihr mühselig und beladen seid. Seht, hört
und staunt: "Ein Mann ist mit brennender Zigarre in seinem
Bett ertrunken..." Mehr wird nicht verraten. Verraten wird
auch nicht, ob Ernst Kahl aus seinem grandiosen "Das letzte
Bestiarium Perversum" vorlesen wird, von dem Die Zeit schreibt:
"Wer nie den Kahl im Bette las, der weiß nicht, wie Hühner
kieksen."
Ernst Kahl,
1949 in Schleswig-Holstein geboren, lebt und arbeitet als Zeichner,
Maler und Autor in Hamburg. Er veröffentlicht in Titanic und
Konkret, schreibt Drehbücher ("Werner Beinhart",
1990; "Wir können auch anders", 1993; "Die drei
Mädels von der Tankstelle", 1997) und hat verschiedene
Bücher und CDs herausgebracht (u.a.: "Das neue Bestiarium
Perversum", 1985; "Kahlschläge", 1991; "Im
Kühlschrank brennt noch Licht", 1996; "Kahls Tierliebe",
1996; "Kahls Künste", 1997).
Kahl über Hardy Kayser: Geboren ... egal, sieht aber
älter aus als er ist. Lebt in Hamburg. Kayser gab seine aupfopferungsvolle
Tätigkeit als Tierarzt auf, um sich ganz der Musik widmen zu
können.

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