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Komische Literatur
Eine Lesereihe von Caricatura und Stiftung Brückner-Kühner
 
    Ernst Kahl & Kayser
    »Neue Lieder und Buenos Dias«
   

Termin: Mittwoch 20. Oktober 1999, 20.30 Uhr

Ort: CARICATURA Galerie für
Komische Kunst KulturBahnhof

 

Die Zeit: "Und wer das Leben allweil ernst nimmt, der darf den Kahl sich sparen..." Vogue: "Ernst Kahl ist der böseste, klügste und verschrobenste der Götter des neuen deutschen Humors."
Nun haben Ernst Kahl und Hardy Kayser, dieser zurückhaltende Gitarrengigant, eine neue CD herausgebracht. Die Lieder darauf wollen versöhnlich stimmen: "Auch wenn du dich vor dir selber genierst/ tröste dich, du reinkarnierst..."
Die CD heißt "Der Cowboy weint".
Nach emphatisch begrüßten Auftritten im Hamburger Schauspielhaus und in der Berliner Volksbühne nun endlich wieder einmal zu Gast in Kassel: Ernst Kahl & Kayser mit neuen Liedern und Buenos Dias. Ernst Kahl, von dem sämtliche Texte stammen, singt zur Gitarre und zeigt dazu mittels Diaprojektion eigene Zeichnungen, Bildergeschichten und krude Fotos. Hardy Kayser bedient die E-Gitarre auf das Vortrefflichste.
Kommt alle, die Ihr mühselig und beladen seid. Seht, hört und staunt: "Ein Mann ist mit brennender Zigarre in seinem Bett ertrunken..." Mehr wird nicht verraten. Verraten wird auch nicht, ob Ernst Kahl aus seinem grandiosen "Das letzte Bestiarium Perversum" vorlesen wird, von dem Die Zeit schreibt: "Wer nie den Kahl im Bette las, der weiß nicht, wie Hühner kieksen."

Ernst Kahl, 1949 in Schleswig-Holstein geboren, lebt und arbeitet als Zeichner, Maler und Autor in Hamburg. Er veröffentlicht in Titanic und Konkret, schreibt Drehbücher ("Werner Beinhart", 1990; "Wir können auch anders", 1993; "Die drei Mädels von der Tankstelle", 1997) und hat verschiedene Bücher und CDs herausgebracht (u.a.: "Das neue Bestiarium Perversum", 1985; "Kahlschläge", 1991; "Im Kühlschrank brennt noch Licht", 1996; "Kahls Tierliebe", 1996; "Kahls Künste", 1997).
Kahl über Hardy Kayser: Geboren ... egal, sieht aber älter aus als er ist. Lebt in Hamburg. Kayser gab seine aupfopferungsvolle Tätigkeit als Tierarzt auf, um sich ganz der Musik widmen zu können.