Presse-Echo  
 

F.K. Waechter – Die Retrospektive

Nur selten spitzt Waechter seine Pointen so zu, daß sie politische Signalwirkung entfalten, wie etwa bei der „Dritte-Welt-Puppe“, die „Hunger“ sagen kann. Weil sie auf Agitation verzichten und selbst bei „harten Themen“ einen poetischen Assoziationsraum erschließen, ja das Weiterdenken geradezu erfordern, erscheinen Waechters Cartoons zeitlos - und glaubwürdig.
HNA, 25.10.97

Seine Poster gehörten in den Siebzigern zur Grundausstattung jeder WG und zu jeder kritischen bundesrepublikanischen Zeitschrift. Waechter begann seine Karriere 1962 bei „Pardon“, später war er Gründungsmitglied von „Tinanic“. Wenn man dann noch in Leibesübungen ein „Sehr gut“ im Zeugnis hat, kann eine Karriere als Karikaturist nicht komisch enden. Das „Markenprodukt deutschen Humors“ („TAZ“) in Retrospektive – Caricatura Galerie im Kulturbahnhof ...
Spiegel Kultur Extra 11/97

Viele der Bildergeschichten, Bleistiftskizzen, Tusch- und Federzeichnungen, die Waechter im Lauf der Jahre zu Papier brachte, sind auf Deubel komm raus blasphemisch und obzön. Da läßt er nichts aus. Und doch wird man bei ihm nichts Plumpes, nichts Häßliches oder Gemeines finden. Sobald er Feder oder Stift ansetzt, verwandelt sich alle Mißgestalt wie durch Zauberhand in anmutige Schraffuren, elegante Linien und Konturen, fangen die schweren Körper an zu schweben und zu tänzeln wie die winzigen Schnapsgläschen auf Waechters Kneipentischen.
Deutschland Radio Berlin, 17.11.97

»Waechters Werke sind Minima Amoralia, und selbst dort, wo sie böse scheinen, haben sie einen Rest Zärtlichkeit«,
Der Tagesspiegel Berlin

»F.K. Waechter ist seit langem ein Markenprodukt deutschen Humors. Wie wenige andere hat er es geschafft, die Grenzen von Karikatur und Kunst zu verwischen«,
die tageszeitung Berlin

»Über Waechters Cartoons kann man sich nicht schenkelklopfend totlachen, sie zergehen sachte im Hirn«,
Nürnberger Zeitung

»Kleine perspektivische Umkehrungen stellen einen Sachverhalt gelegentlich restlos auf den Kopf – wobei der Widerhaken wahlweise in der Zeichnung oder im Text verborgen sein kann«,
Mainzer Allgemeine Zeitung

»Sie sind frech, sie sind witzig, sie sind sehr oft zotig und manchmal anrührend … F.K. Waechters Zeich­nungen zu betrachten macht einfach Spaß«,
Wiesbadener Kurier

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