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Sebastian Krüger versteht es, sich hervorragend zu präsentieren. Er sehe sich nicht als satirischen Zeichner, läßt er anläßlich der Vernissage seiner Ausstellung „Backstage“ in der Caricatura die Medien wissen. Warum dann so viel über seine Werke gelacht wird, kann er auch nicht sagen, weiß sich aber in guter Gesellschaft, denn: „Die Leute lachen schließlich auch bei einer Beerdigung, wenn der Sargträger ausrutscht.“ Aha. Die Magazine, in denen der unermüdliche Porträtist veröffentlicht, kann man nicht an zwei Händen abzählen. Das Krüger seine Porträtopfer nicht bloß stellt – wie Dietmar Wischmeyer von Frühstyxradio anläßlich seiner Laudatio zur Ausstellungseröffnung betonte - , schien Franziska van Almsick aber nicht zu überzeugen. Weil sie von Krüger als Hochschwangere im Badeanzug dargestellt wurde und die Satirezeitschrift des Ostens – der Eulenspiegel – dieses Gemälde auf dem Titel gebracht hatte, wurde das arme Blatt von van Almsicks Eltern verklagt.“Ansonsten habe ich wenig Resonanz auf meine Werke“, gesteht der angeblich höchst bezahlte Karikatur-Illustrator Europas, „ich könnte auch in der Taiga sitzen und meine Arbeit machen. Fax, Computer und Kurierdienst machen alles möglich. “Ob aber die Stones in die Taiga kommen, oder kann er die schon aus dem Gedächtnis aufs Blatt bannen?
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