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Die »Motionless Movies about Mose« erzählen von der abenteuerlichen Reise der Maus Mose und des Stachelschweins Mikey auf einem gewaltigen Strom von Wasser und Bier. In Bild, Wort, Musik und Geräuschen: ein Spektakel der wundersamen und ganz besonderen Art.
Ein Motionless-Movie ist als Begriff ein Absurdum, in der Realität jedoch ein »Comic-Theater-Spektakel«, sozusagen. Eine Show besteht in der Regel aus drei Episoden, mit insgesamt mehr als 800 Dias, die, auch wenn das keiner glaubt, von Steffen Haas tatsächlich im Diaformat gezeichnet wurden. Die Akteure verbleiben in ihrer zweidimensionalen Welt der Zeichnung, werden aber durch die Live-Synchronisation zum Leben erweckt. Wasser plätschert in Eimern, Chipstüten zerplatzen. Es wird ge-rülpst, getrampelt und geschnarcht. Fällt Herr Beaver in einen Baum, krachen Holzlatten, werden Salz-stangen gleich bündelweise verschlungen. Der kleine Maulwurf Mole grölt dazu mit beachtlichem, arm-strongschem Stimmvolumen unter Klavierbegleitung Trinklieder ins Mikrofon, dazu wird ein Kontra-baß zur Stimmungsuntermalung mißhandelt. »Der Witz der Zeichnungen und die eigentümlich beseelten Farben, des Künstlers charmante Reden und die gutmütige Spielfreude der Musiker lassen in diesen Aufführungen eine ganz besondere Stimmung entstehen, – und nur wehmütig und auf baldige Fort-setzung drängend verabschiedet sich das Publikum.« (Jürgen Brömmer)
Steffen Haas , der Autor und Zeichner der Mose-Geschichten, spricht fast alle Stimmen seiner kleinen Helden selbst. Georg Janker, Jewgjenij Schuhr und Peter Haas sorgen für Musik an Kontrabaß und Piano und produzieren die Geräuschuntermalung.

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